= Entfaltungspädagogik

Lernen ist ein komplexer Vorgang. Es reicht nicht mehr, Kinder nur mit Wissen abzufüttern. Lern- und Verhaltensauffälligkeiten bestimmen immer mehr den pädagogischen Alltag. Als Reaktion darauf wurde die Evolutionspädagogik entwickelt.

„Jeder Mensch ist einmalig. Jedes Kind ist anders.“

In der Regel geht man davon aus, dass das Kind Einsicht und Verständnis in sein Verhalten haben soll. Viele Bereiche unseres Verhaltens sind aber nicht bewusst. Zugang zu diesen Bereichen erreichen wir nicht über intellektuelle Vorgehensweisen (Sprache), sondern über Körperwahrnehmung und Bewegung. Und über allem steht das Gleichgewicht.

 

 

Wir sprechen nicht nur vom körperlichen Gleichgewicht, sondern auch vom emotionalen und seelischen Gleichgewicht. Alle drei hängen eng zusammen und sind im „Körperlichen“ jeweils erkennbar.

„Wo Sprache versagt, hilft Bewegung.“

 In der Evolutionspädagogik beschreiben wir das Lernen als ein langsames „sich Aufrichten“, ganz genau so wie wir uns alle schon als Kleinkinder von auf dem Bauch liegend über das Robben, Krabbeln, Gehen, langsam im Kampf mit dem Gleichgewicht, aufgerichtet haben. Es ist erforderlich, dass die „Sprache“ der Kinder verstanden wird. In der Evolutionspädagogik wird nicht bewertet, sondern beobachtet.

Sabine Lindner | Praxis für Praktische Pädagogik | Adnet 249 | 5421 Adnet | Tel. +43 664/450 35 18 | info@lindner-pp.atImpressum